Tag eins der neuen Bürgerschaft mit acht AfD-Abgeordneten in ihren Reihen

Tag eins der neuen Bürgerschaft mit acht AfD-Abgeordneten in ihren Reihen

Die erste Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft nach der Wahl fand am Montag, dem 02. März statt. Der Alterspräsident Karl-Heinz Warnholz eröffnete das Plenum und begrüßte die alten und neuen Abgeordneten der Parteien. Er erinnerte sie daran, den Grundgedanken politischer Mandate nicht aus dem Blick zu verlieren, der auf dem Vertrauen der Wählerinnen und Wähler beruhe.
In der anschließenden Wahl des neuen Präsidenten, wurde Carola Veit (SPD) mit 109 von 120 Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Besorgt über die geringe Wahlbeteiligung, rief sie in ihrer Rede dazu auf, den Wählern wieder Zuversicht in die Politik zu geben und mahnte alle Mitglieder der Versammlung zu einem fairen Umgang miteinander. Zu den gewählten Vertretern der AfD, die erstmals an der Sitzung teilnahmen, gehörten: Prof. Dr. Jörn Kruse, Dr. Bernd Baumann, Dirk Nockemann, Andrea Oelschläger, Dr. Alexander Wolf, Dr. Ludwig Flocken, Dr. Joachim Körner sowie Detlef Ehlebracht.

Für die Mitglieder der AfD-Fraktion war es ein schwieriger Auftakt. Sie bekamen schon nach kurzer Zeit, nicht offen, wohl aber versteckt, die Ablehnung der Altparteien zu spüren. Im Vorfeld der Sitzung hatten sich alle Parteien darauf verständigt, dass jede Fraktion einen Vize-Präsidenten stellen sollte. Bei der geheimen Wahl jedoch erhielt der Kandidat der AfD nicht die notwendige Mehrheit der Stimmen. Eine Begründung für die Verweigerung gaben die anderen Parteien nicht. Die AfD-Fraktion hat inzwischen damit begonnen, ihre Arbeit aufzunehmen und die Aufgaben zu strukturieren.

“Die AfD-Fraktion im Foyer des Hamburger Rathauses”

Prof. Dr. Jörn Kruse bei der Abgabe des ersten Stimmzettels

“Prof. Dr. Jörn Kruse bei der Abgabe des ersten Stimmzettels”

Die AfD-Fraktion beginnt mit ihrer Arbeit

“Die AfD-Fraktion beginnt mit ihrer Arbeit”

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